Ohmsches Gesetz
Das Ohmsche Gesetz verknüpft Spannung, Stromstärke und Widerstand in vielen einfachen Schaltungen. Es ist der Ausgangspunkt, um das Verhalten von Reihen- und Parallelnetzwerken zu verstehen.
Was V = IR bedeutet
Das Ohmsche Gesetz besagt, dass die Spannung an einem Widerstand gleich dem Strom durch ihn mal seinem Widerstand ist. Bleibt der Widerstand konstant, erhöht eine größere Spannung den Strom proportional.
Reihenschaltungen
In einer Reihenschaltung fließt durch jeden Widerstand derselbe Strom, weil es nur einen Weg gibt. Die Gesamtspannung verteilt sich auf die Bauteile, sodass sich die einzelnen Spannungsabfälle zur Gesamtspannung addieren.
Parallelschaltungen
In einer Parallelschaltung hat jeder Zweig dieselbe Spannung, weil er an dieselben zwei Knoten angeschlossen ist. Der Strom teilt sich auf die Zweige auf, und der Gesamtstrom ist die Summe der Teilströme.
In einem Stromkreis ist die Spannung der elektrische Schub und der Strom die daraus resultierende Ladungsfließgeschwindigkeit. Ohmsches Gesetz besagt, dass der Strom durch einen Widerstand proportional zur Spannung über ihm ist — und der Widerstand gibt an, wie stark der Widerstand diesen Fluss behindert.
V = I · R
- V — Spannung (V): der elektrische Schub über die Bauteile
- I — Strom (A): der Fluss elektrischer Ladung durch die Bauteile
- R — Widerstand (Ω): wie stark die Bauteile den Strom behindern
Eine 9 V Batterie wird über einen 3 Ω Widerstand geschaltet. Wie viel Strom fließt?
- V = 9 V
- R = 3 Ω
- I = V / R
- I = 9 V / 3 Ω
I = 3 A