Kreisbahnen und Umlaufgeschwindigkeit

1 · Vorhersagen

Wenn Sie den Satelliten auf einer größeren kreisförmigen Umlaufbahn platzieren, wie ändert sich dann die Umlaufgeschwindigkeit, die er benötigt, um auf diesem Kreis zu bleiben?

2 · Aufbauen

  1. Öffnen Sie die Kreisbahnsimulation und drücken Sie Zurücksetzen.
  2. Aktivieren Sie die Radiussonde (r) und die Exzentrizitätsanzeige (e) und schalten Sie die Geschwindigkeitssonde ein.
  3. Starten Sie den Satelliten für jeden unten aufgeführten Radius tangential, drücken Sie „Play“ und notieren Sie – sobald er sich in der Nähe von 0 (einem wahren Kreis) befindet – seine Umlaufgeschwindigkeit.

3 · Daten sammeln

Satellitenmasse m (kg)Umlaufbahnradius r (m)Umlaufgeschwindigkeit v (m/s)Zentripetalkraft F = m·v² / r (N)
1.002.00
1.003.00
1.004.00

Tragen Sie die Umlaufgeschwindigkeit v (y-Achse) gegen den Umlaufbahnradius r (x-Achse) auf. Tragen Sie dann v gegen 1/√r auf und beschreiben Sie, welche gerade Linie ist.

4 · Auswerten

  1. Zeigen Sie Ihre Arbeit bei der Berechnung von v = √(GM/r) mit GM = 40 m³/s² für einen Versuch und vergleichen Sie sie mit der Geschwindigkeit, die Sie aus der Simulation abgelesen haben.
  2. Steigt oder sinkt die Umlaufgeschwindigkeit mit zunehmendem Radius? Verwenden Sie Zahlen aus Ihrer Tabelle, um zu argumentieren, ob v ∝ r, v ∝ 1/r oder v ∝ 1/√r.

5 · Vertiefen

  1. Für Ihre Daten wurde ein 1 kg-Satellit verwendet. Würde ein 2 kg-Satellit eine andere Umlaufgeschwindigkeit bei gleichem Radius benötigen? Erklären Sie mit v = √(GM/r) – erscheint darin die eigene Masse des Satelliten?
  2. Die Zentripetalkraft in der letzten Spalte wird vollständig durch die Schwerkraft erzeugt. Erklären Sie, was mit der Umlaufbahn passieren würde, wenn der Satellit im gleichen Radius, aber schneller als √(GM/r) gestartet würde.

Die Physik hinter diesem Experiment

Kreisbahngeschwindigkeit

Für eine stabile Kreisbahn liefert die Schwerkraft genau die Zentripetalkraft, die die Geschwindigkeit auf v = √(GM/r) fixiert. Es hängt nur von der Zentralmasse (durch GM) und dem Radius ab – niemals von der eigenen Masse des Satelliten.

Zentripetalkraft

Jeder Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit dem Radius r bewegt, wird mit der Kraft F = m·v²/r nach innen gezogen. Hier wird diese nach innen gerichtete Kraft durch die Anziehungskraft der Zentralmasse bereitgestellt.

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