RLC-Stromamplitude über Frequenzen (verbunden mit Schaltkreisen)

1 · Vorhersagen

Dieses Experiment verwendet genau die gleichen R-, L- und C-Werte wie das Experiment mit RLC-Serienschaltungen, die hier als Zeiger-/Wechselstromproblem und nicht als Einschalttransiente betrachtet werden. Nimmt die Stromamplitude immer ab, wenn Sie die Antriebsfrequenz in beide Richtungen von der Resonanz entfernen?

2 · Aufbauen

  1. Öffnen Sie die RLC-im-Schaltkreis-Preset und drücken Sie Zurücksetzen. R = 20 Ω, L = 1 H, C = 0.01 F, V₀ = 10 V – identisch mit den Komponenten des RLC-Reihenschaltungsexperiments.
  2. Aktivieren Sie die Anzeige der aktuellen Amplitude.
  3. Stellen Sie die Antriebskreisfrequenz für jeden Versuch ein (als Vielfaches von ω₀ = 10 rad/s) und zeichnen Sie die Spitzenstromamplitude auf.

3 · Daten sammeln

Antriebsfrequenz ω (rad/s)Spitzenstromamplitude I_peak (A)
5.00
10.00
20.00

Zeichnen Sie den Spitzenstrom I_peak (y-Achse) gegen die Antriebsfrequenz ω (x-Achse) für Ihre drei Versuche auf. Liegt der Peak genau bei ω₀?

4 · Auswerten

  1. Berechnen Sie für einen Versuch Z = √(R² + (ωL − 1/(ωC))²) mit R = 20 Ω, L = 1 H, C = 0.01 F, dann I_peak = V₀/Z mit V₀ = 10 V. Vergleichen Sie mit der Tabelle.
  2. Bestätigen Sie, dass Ihre beiden Off-Resonanz-Versuche (unterhalb und über ω₀) in diesem speziellen Fall die gleiche Stromamplitude ergeben, wenn sie gleich weit von der Resonanz entfernt sind. Erklären Sie, warum die Stromamplitude genau bei ω₀ ihren Höhepunkt erreicht und auf einer logarithmischen Frequenzskala symmetrisch abfällt.

5 · Vertiefen

  1. Das Schaltungsexperiment der rlc-Serie zeigt die Sprungantwort (Einschalttransiente) derselben Hardware auf eine konstante 10 V-Batterie, nicht auf einen Sinusantrieb. Erklären Sie, warum „Impedanz“ und „Resonanz“ AC-Steady-State-Konzepte sind, die nicht direkt auf dieses DC-Einschaltszenario anwendbar sind.
  2. Wie stark die Stromamplitude außerhalb der Resonanz abfällt, wird durch den „Qualitätsfaktor“ Q = ω₀L/R einer Schaltung beschrieben. Berechnen Sie unter Verwendung von R = 20 Ω, L = 1 H, ω₀ = 10 rad/s dieser Schaltung Q und erklären Sie, ob diese Schaltung eine scharfe oder breite Resonanzspitze aufweist.

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