Wanderwellen auf einer Saite: Geschwindigkeit, Frequenz und Wellenlänge

1 · Vorhersagen

Eine Saite unter fester Spannung trägt eine Wanderwelle. Was passiert mit der Wellenlänge, wenn man es mit einer höheren Frequenz betreibt?

2 · Aufbauen

  1. Öffnen Sie die Wanderwellen-Preset und drücken Sie Zurücksetzen. Die Spannung (120 N) und die lineare Dichte (0.01 kg/m) der Saite sind festgelegt.
  2. Aktivieren Sie die Wellenlängenanzeige an der Saite.
  3. Stellen Sie die Antriebsfrequenz für jeden Versuch ein und zeichnen Sie die Wellenlänge auf, sobald das Muster stabil ist.

3 · Daten sammeln

Antriebsfrequenz f (Hz)Wellengeschwindigkeit v (m/s)Wellenlänge λ (m)
220.00
440.00
880.00

Tragen Sie die Wellenlänge λ (y-Achse) gegen 1/f (x-Achse) für Ihre drei Versuche auf. Geht die Linie gerade durch den Ursprung?

4 · Auswerten

  1. Berechnen Sie für einen Versuch v = √(T/μ) mit T = 120 N und μ = 0.01 kg/m, dann ist λ = v/f. Vergleichen Sie beides mit der Tabelle.
  2. Die Wellengeschwindigkeit ist in allen drei Versuchen gleich. Erklären Sie anhand von v = fλ, warum eine Verdopplung der Frequenz die Wellenlänge halbieren muss.

5 · Vertiefen

  1. Würde sich die Wellengeschwindigkeit erhöhen oder verringern, wenn man statt der Frequenz die Spannung der Saite erhöhen würde? Würde die Wellenlänge bei einer festen Frequenz länger oder kürzer werden?
  2. Die Geschwindigkeit einer Welle hängt vom Medium ab (hier Spannung und lineare Dichte) und nicht davon, wie schnell man die Saite schüttelt. Erklären Sie, warum Frequenz und Wellengeschwindigkeit unabhängige Größen sind, die Sie separat einstellen.

Die Physik hinter diesem Experiment

Wellengeschwindigkeit auf einer Saite

Die Geschwindigkeit, mit der sich eine Transversalwelle entlang einer gespannten Saite ausbreitet, hängt nur von der Spannung und der Masse der Saite pro Längeneinheit ab – nicht von der Frequenz oder Amplitude.

Universelle Wellenbeziehung

Für jede Welle gilt: Geschwindigkeit gleich Frequenz mal Wellenlänge. Da v durch die Saite festgelegt ist, zwingt eine Erhöhung von f die Wellenlänge λ, proportional zu schrumpfen.

← Zurück zum Experiment